Montag, 15. Dezember 2014

nerdy-retro torte...


huhu ihr lieben!
ich hab hier wieder was feines für euch. wir stecken zwar mitten in der vorweihnachtszeit, aber dieses mal hat die torte so gar nichts mit weihnachten zu tun. heute zeige ich euch eine nerdy-retro torte im nintendo style. einige von euch haben sie vielleicht schon bei facebook gesehen. der bruder meiner freundin hatte geburtstag und ich durfte mich kreativ austoben. und was soll ich sagen, ich bin echt stolz auf das werk!
da ich selbst auch ein gewisses zocker-gen habe und damals (ja ok...heute auch noch...) stunden mit videospielen verbracht habe, fand ich die idee einer zockertorte klasse! und welches spiel ist cooler und kultiger als super mario? da das geburtstagskind aber nicht mario hieß wurde daraus einfach super robin. und auch die 22 hat sich ebenfalls in der torte versteckt.
gefüllt ist das gute stück mit kinderschokolade und einem schokobiskuit (hier gehts zum biskuit). für die füllung habe ich 200g kinderschokolade und 100 g vollmilchschokolade in einem liter milch geschmolzen und daraus mit drei pkt vanillepuddingpulver einen pudding gekocht. in den warmen pudding habe ich noch sechs blätter gelatine aufgelöst und ihn dann abkühlen lassen. aus dem kalten pudding habe ich dann mit einem paket butter eine buttercreme gemacht. (hier gehts zur buttercreme). beim zusammenbauen der torte habe ich zusätzlich
in einen teil der schokoladencreme 100g geraspelte kinderschokolade getan.dann habe ich die torte mit zartbitterganache eingestrichen und mit dem fondant dekoriert. die deko ging auch relativ fix, die berge habe ich mit der ecke einer tupperdose ausgestochen und die würfel und rohre aus dem fondant ausgeschnitten, die sterne ausgestochen und draht reingeschoben usw.... nur für den super robin schriftzug habe ich etwas länger gebraucht. am leichtesten funktioniert sowas, wenn man sich eine vorlage ausdruckt, ausschneidet und dann mit einem cutter aus dem fondant ausschneidet. die letzten details habe ich dann mit royal icing aufgespritzt.

ich hoffe die torte gefällt euch!

ganz liebe grüße
claudi











Dienstag, 9. Dezember 2014

nougatplätzchen und nussspiralen...


hallo meine lieben,
oh man ich stecke voll in der vorweihnachtszeit. die ersten geschenke sind schon gekauft, die wohnung dekoriert, der backofen hat kaum pause und auf dem weihnachtsmarkt habe ich ebenfalls schon diverse sachen gefuttert und den einen oder anderen glühwein probiert. mein neuer favorit ist ja kirschglühwein.... yummy!
wie laufen eure weihnachtsvorbereitungen? ich habe zwar schon angefangen, aber ich kenne mich und sehe mich kurz vor heilig abend noch durch die innenstädte laufen, um meine letzten besorgungen zu erledigen. ich werde euch berichten ;)
heute habe ich zwei nussige rezepte für euch. ich wünsche euch schon mal viel spaß beim nachbacken!

für die nougatplätzchen braucht ihr:
250 g mehl
125 g butter
100 g zucker
1 ei und 2 eigelb
 1 tl backpulver

für die füllung:
170 g nussnougatcreme (nutella, nuspli oder so)
1,5 tl zimt

und für die deko ein bisschen krokant und kuvertüre

ich beginne immer mit der füllung. dazu müsst ihr nur eure nussnougatcreme mit dem zimt vermischen. damit das füllen leichter geht spritze ich die füllung als kleine tropfen (ca. 25) auf backpapier und lasse sie anfrieren.
dann werden die zutaten für die plätzchen mit einem mixer zu einem glatten teig geknetet. dazu zuerst die weiche butter mit dem zucker schaumig schlagen und dann die eier, mehl und backpulver untermischen. der fertige teig muss nun 30 minuten im kühlschrank ruhen.

jetzt wirds etwas kniffelig, aber ich verspreche euch, dass sich die mühe lohnt! ihr formt aus dem teig taler in eurer hand und drückt sie flach. auf den flachen taler kommt ein nougattropfen. den müsst ihr mit dem teig ummanteln, zu einem glatten bällchen rollen und dann zu einem oval formen. das legt ihr aufs backblech. und das macht ihr so lange bis der komplette teig verbraucht ist. achtung die plätzchen benötigen platz, denn sie wachsen im ofen!
wenn ihr fertig seid kommen die plätzchen für 8-10 minuten bei 160° in den ofen.

 die abgekühlten plätzchen könnt ihr mit schokofäden und krokant dekorieren.


für die nussspiralen braucht ihr:
200 g mehl
160 g butter
50 g zucker
2 eigelb
40 g gemahlene haselnüsse
2 tl kakao
1 tl zimt
1 eiweiß zum "kleben"

zuerst müsst ihr das mehl mit der butter, dem zucker und einem eigelb zu einem glatten teig kneten. trennt davon ein drittel ab. dieses drittel mischt ihr mit den haselnüssen, dem zweiten eigelb, kakao und zimt. 
rollt nun den hellen teig zu einem rechteck und den dunkelen zu einem etwas kleineren rechteck aus. (ich hoffe man versteht mich...) bepinselt den hellen teig mit einem eiweiß und befördert mit hilfe eures nudelholz den dunklen teig mittig auf den hellen teig. schneidet euer rechteck der länge nach in zwei gleiche teile und formt jedes teil zu einer rolle. die beiden rollen müssen nun für ca. eine stunde in den kühlschrank. dann könnt ihr die rollen mit einem scharfen messer in ca. 5 mm dicke scheiben schneiden. diese müssen nun für ca. 10 minuten bei 180 ° in den backofen.

ich wünsche euch viel spaß beim ausprobieren! 

weihnachtliche grüße 
claudia







Dienstag, 25. November 2014

zimtsterne und vanillekipferl...


... passen einfach perfekt zusammen. nicht nur, weil die kiperl an einen mond erinnern, sondern weil sich die zutaten super ergänzen. besonders wenn man viele verschiedene plätzchen backen möchte sieht man in den rezepten immer, dass man nur eiweiß oder eigelb benötigt. wenn man diese beiden zusammen vorbereitet bleibt nichts über, was ich spitze finde, denn ich mag es gar nicht gerne lebensmittel weg zu schmeißen.
für euch habe ich meine plätzchen sogar schön dekoriert. normalerweise habe ich nämlich die hässlichsten plätzchen, weil ich an einem tag acht verschiedene sorten backe und dann keine lust mehr habe diese auch zu dekorieren. dieses jahr mache ich maximal zwei sorten an einem tag, damit ich auch zeit habe diese hübsch zu dekorieren;)

aber jetzt lege ich los mit den rezepten!


für die zimtsterne braucht ihr:

250 g gemahlene mandeln (evtl. auch ein bisschen mehr..)
2 tl zimt
250 g zucker
3 eiweiß

für die glasur:
1 eiweiß
250 g puderzucker

ich habe die zutaten alle in meine küchenmaschine getan und diese zu einem glatten teig verarbeitet. das geht natürlich auch mit einem mixer und knethaken oder ganz klassisch indem man das die mandeln mit einer mulde auf die arbeitsplatte gibt und die eiweiße und den zucker mit den händen zu einem teig knetet. falls dieser sehr doll klebt müsst ihr noch ein bisschen mehr mandeln dazu geben. und dann wird der teig in frischhaltefolie gepackt und kommt am besten über nacht in den kühlschrank.

am nächsten tag rollt ihr den teig auf einer bemehlten arbeitsplatte aus und stecht sterne aus (auchtung der teig ist wirklich klebrig, dewegen müsst ihr den ausstecher ab und zu mit wasser auswaschen!!!). diese werden dann ca. 10 minuten bei 160 grad gebacken. wenn die zimtsterne ausgekühlt sind könnt ihr sie dekorieren. dazu mischt ihr ein eiweiß mit dem puderzucker. bis eine schöne gleichmäßige masse entsteht. eigentlich nennt sich diese art von glasur eiweißspritzglasur oder royal icing. achtet darauf, dass ihr den teil mit dem ihr nicht arbeitet mit einem feuchten tuch abdeckt, damit die glasur nicht austrocknet und fest wird. diese habe ich dann mit einem spritzbeutel und einer feinen lochtülle auf die plätzchen gespritzt. zuerst habe ich den stern umrandet und dann ausgefüllt und mit einem zahnstocher gleichmäßig verteilt. lasst die sterne nun einige stunden trocknen und sie sind fertig!


für die vanillekipferl braucht ihr:

300 g gemahlene mandeln
300 g mehl
120 g zucker
4 eigelb
mark von 1 vanilleschote (ihr könnt auch 2 tüten vanillezucker nehmen)
300 g butter oder margarine
eine prise salz
und puderzucker zum dekorieren


auch bei den vanillekipferln müsst ihr alle zutaten (außer dem puderzucker) zu einem glatten teig verkneten. dies macht ihr entweder per hand, mixer oder küchenmaschine. den fertigen teig rollt ihr zu vier gleichmäßigen rollen die ca 40 cm lang sein sollten. diese können nun eine halbe stunde in den kühlschrank.
nach dem kühlen formt ihr die kipferl. ich mag meine gerne etwas breiter und mondähnlich, aber andere mögen sie schmaler und kräftiger gebogen. die kipferl legt ihr mit viel abstand auf das mit backpapier ausgelegte backblech und dann kommen sie bei ca 150 ° für ca 10 minuten in den ofen. die noch heißen kipferl mit puderzucker bestreuen und warten bis sie abgekühlt sind. und dann wünsche ich euch guten appetit!

welche plätzchen mögt ihr eigentlich am liebsten? ich kann mich da gar nicht entscheiden, aber vanillekipferl gehören definitiv zu meinen lieblingen!

liebe grüße

claudi




Samstag, 15. November 2014

christstollen ...


.... oh weia, es weihnachtet schon ein bisschen bei mir. nachdem ich mir am letzten freitag einen riesen wunsch erfüllt habe, musste ich mein neues spielzeug natürlich direkt ausprobieren :) nachdem ich schon einige mixer geschrottet habe, ist mir letztens auch die nachgemachte miniatur "kitchenaid" (die ich von meiner mama zum muttertag geschenkt bekommen habe) um die ohren geflogen. naja ende vom lied ist, dass ich mir nun endlich eine richtige kitchenaid gekauft habe. und was soll ich euch sagen, ich liebe sie <3 als wir (ich habe meinen freund natürlich mitgeschleppt) vor dem regal mit den tollen und bunten maschinen standen, habe ich mich wie ein kleines mädchen im spielzeuggeschäft gefühlt. ich war irgendwie total überfordert und wusste gar nicht welche farbe ich nehmen soll. ich war total überwältigt und sprachlos! (wer mich kennt weiß ganz genau wie selten das passiert!) obwohl gelb und türkis meine lieblingsfarben sind, habe ich mich für die violette entschieden. und sie ist toll! am wochenende wurde direkt getestet, was das baby kann! und sie kann ordentlich was!


wie der titel des posts verrät, habe ich christstollen gebacken. ich muss euch sagen, dass ist echt viel arbeit! aber ich hoffe es hat sich gelohnt. im moment liegen sie noch luftdicht verpackt im keller, um ein bisschen zu ziehen. im internet gibt es zu dem thema verschiedene meinungen - von mindestens einer woche bis zu sechs wochen. zum ersten advent wollte ich den ersten anschneiden. aber das rezept bekommt ihr jetzt schon mal!

für zwei große oder vier kleine stollen braucht ihr:

1,2 kg mehl
100 g hefe
125 ml milch
100 g zucker
2 eier
1 vanilleschote
schale von 1 bio zitrone
1 tl salz
2 pkt butter
250 g rosinen
100 g gehackte mandeln
100 g zitronat
100 g orangeat
1 pinnchen rum
150 g puderzucker  
und gaaaanz wichtig vieeeel zeit!

zuerst machen wir den vorteig. dazu nehmen wir 1 kg mehl und sieben dieses in eine große schüssel. in die mitte kommt eine mulde in die ca 50 g zucker kommen. dann wird die hefe in die mulde gebröselt und mit der lauwarmen milch übergossen. die zutaten vermengen, schüssel abdecken und für 20 minuten an einen warmen ort stellen, damit der teig gehen kann.

in der zeit könnt ihr schon mal die schale der zitrone reiben und das mark der vanilleschote auskratzen. die restlichen 50 g zucker werden dann mit den zwei eiern verrührt. dazu kommen das mark der vanille, die zitronenschale und das salz. wenn die 20 minuten um sind wird das zucker-ei-gemisch mit dem vorteig zu einem glatten hefeteig geknetet. und dann darf dieser, dieses mal für 40 minuten, an einem warmen ort gehen.

nach den 40 minuten müsst ihr die restlichen 200 g mehl mit 350 g butter vermischen (das ist eine klebrige angelegenheit). dieses müsst ihr dannach mit dem hefeteig verkneten. und nun muss der teig wieder gehen. dieses mal für 30 minuten.

in der zeit könnt ihr schon mal die rosinen mit den mandeln, zitronat und orangenat vermischen und mit dem rum tränken. nachdem der teig geruht hat müsst ihr die früchte schnell unter den teig kneten (wenn man zu lange braucht wird der teig wohl grau..). und dann darf der teig noch mal 30 minuten ruhen.

nach dem ruhen teilt ihr den teig in zwei oder vier ca. gleich große teile. diese werden zu einer stange geformt und mit einem nudelholz zu einem rechteck ausgerollt. achtet dabei darauf, dass der teig an den rändern dicker ist als in der mitte. wenn ihr das eine dicke ende kurz vor das andere faltet bekommt ihr die typische stollenform. das macht ihr mit allen teilen und legt die stollen auf das backblech. wenn ihr keine stollenform habt könnt ihr mit doppelt gefalteter alufolie eine art form basteln, damit die stollen nicht zu breit werden. und dann (ihr ahnt es sicherlich schon) deckt ihr die stollen zu und lasst sie zum letzten mal 20 min gehen.















nun lasst ihr den ofen auf ca 180° vorheizen und die stollen dürfen nach viel arbeit und wartezeit endlich in den ofen. dort bleiben sie ca. eine stunde.
kurz bevor sie fertig gebacken sind bringt ihr die restliche 150 g butter in einem kleinen topf zum schmelzen. sobald ihr die stollen aus dem ofen holt müsst ihr sie mit der zerlassenen butter bestreichen und dann dick mit puderzucker bestreuen. wenn sie abgekühlt sind packt ihr sie am besten in pergamentpapier ein und legt sie in eine blechdose. dann lagert ihr sie an einem kühlen ort (nicht im kühlschrank!), damit sie ein wenig durchziehen können.




















ich bin schon sehr gespannt auf das ergebnis und freue mich richtig auf das anschneiden. wer weiß, ob ich so lange warten kann... gleichzeitig habe ich auch mandelstollen gebacken. das rezept kommt in den nächsten tagen.
ich wünsche euch viel spaß und geduld beim nachbacken!

liebste grüße
claudi

---- ich kann euch jetzt berichten, dass die christstollen sehr lecker geworden sind. leider ist der mandelstollen etwas zu trocken geworden:( aus dem grund werde ich das rezept nicht hochladen. ich wünsche euch dennoch viel spaß mit dem christstollen! ----



Donnerstag, 6. November 2014

kalte schnauze...



..., kalter hund, tote oma, kalte pracht, kekstorte, oder kellerkuchen ist ein klassiker auf dem kaffeetisch, egal unter welchen namen man ihn kennt. schon seit den 50ern ist er bekannt, beliebt und von vielen kaffeetafeln nicht mehr weg zu denken.
ich selbst habe erst sehr spät bekanntschaft mit diesem kalten kuchen gemacht. vor ein paar jahren hatte mein freund mir davon erzählt und im ersten moment habe ich gedacht, dass er mich auf den arm nehmen will. was soll kalte schnauze sein? und dann soll man das auch noch essen können? ich habe bei dem namen ja zuerst an eine kalte hundenase gedacht :D  dem war aber nicht so. auf einer feier seiner familie habe ich ihn dann das erste mal gegessen und für gut befunden. seit dem habe ich ihn auch schon einige male gemacht. das letzte mal gestern und das will ich euch natürlich nicht vorenthalten.
das schöne an diesem kuchen ist, dass man nichts backen muss und ihn nach lust und laune variieren kann. mein freund mag am liebsten die klassische und süße variante. deswegen hier das rezept;)

für eine kleine kastenform braucht ihr:

1pkt butterkekse
250 g palmin
40 g backkakao
160 g kakao
2 eier
und evtl. ein bisschen rum, espresso, milch, amaretto, eierlikör oder worauf man lust hat

und dann kann es auch schon los gehen:) zuerst muss die kastenform vorbereitet werden, dazu legt ihr sie mit frischhaltefolie aus. sonst bekommt ihr die kalte schnauze nicht aus der form. und dann wird das palmin in einem topf geschmolzen. in der zwischenzeit vermischt ihr den kakao mit den zwei eiern in einer schüssel. wenn ihr mögt kommt nun ein schluck rum oder so mit in die kakao-ei-masse. dann wird das flüssige palmin mit der kakao-ei-masse verrührt. das macht ihr so lange bis eine glatte feste masse entsteht. das geht auch ganz schnell und einfach mit einem schneebesen. jetzt gehts ans zusammensetzen. zuerst kommt ein bisschen von der kakaomasse in die form und dann butterkekse, dann wieder kakao und kekse. das macht ihr so lange, bis ihr alles aufgebraucht habt. achtet dabei nur darauf, dass ihr mit dem kakao anfangt und mit den keksen endet;) und nun müsst ihr den kuchen für ein paar stunden kaltstellen. am besten schmeckt er, wenn er noch einen tag durchgezogen ist.
wer es lieber ein wenig herber mag nimmt einfach mehr backkakao und lässt dafür ein bisschen von dem süßen kakao weg. zu den herberen varianten passt eine leichte kaffenote besonders gut!
aber versucht es am besten selbst! bei kindern ist die kalte schnauze übrigens auch sehr beliebt. und da sie so einfach herzustellen ist, kann man das auch ganz toll mit den kleinen machen:)
und jetzt viel spaß und guten hunger!

liebste grüße
claudia





Mittwoch, 29. Oktober 2014

die schoko granny..

 

wer kennt es nicht? im leben erhält man in verschiedenen freundeskreisen immer wieder verschiedene kosenamen. manche sind nett, andere sollen einen ärgern und wieder andere sind eine art insider, die eine freundschaft zu etwas ganz besonderen machen und an bestimmte situationen im leben erinnern.
wie viele spitznamen ich habe weiß ich gar nicht. sicher ist aber, dass ich nicht alle mag, und manche nur von bestimmten personen genutzt werden dürfen. am liebsten ist mir allerdings immer claudi ;)
vor ein paar tagen habe ich euch bei facebook einen zwischenschritt von einer torte gezeigt. es ist übrigens eine granny geworden und zwar sollte es die omi aus den smileys von smartphones werden. gemacht habe ich sie für eine liebe freundin. sie hatte mir erzählt, dass genau dieser smiley ein liebevoller insider und kosename für sie und eine freundin ist. und sie würde ihre granny gerne mit einer passenden torte überraschen. und bei so was kann ich natürlich nicht nein sagen. gefüllt ist die torte mit einem schokoladenboden, etwas sauerkirschmarmelade und nutella (nuspli und co gehen natürlich auch;) ).

gebacken habe ich diese torte in meiner herzspringform (wie eine 26er springform). dann habe ich sie in form geschnitten und mit gefärbten fondant dekoriert.

aber fangen wir mit den zutaten für die torte an:

150 g vollmilchkuvertüre
150 g butter
140 g zucker
3 eier
200 g mehl

sauerkirschmarmelade (ihr könnt natürlich auch andere sorten nehmen)
nutella
und fondant zum dekorieren
alternativ könnt ihr die torte ähnlich wie eine sachertorte auch mit schokolade überziehen

zuerst müsst ihr eure springform vorbereiten, diese legt ihr mit backpapier aus und dann könnt ihr den ofen auf 180° vorheizen. jetzt müsst ihr vorsichtig die schokolade im wasserbad schmelzen lassen. in der zeit könnt ihr schon mal die eier trennen und das eiweiß mit ca. der hälfte des zuckers steif schlagen und zur seite stellen. dann wird der restliche zucker mit der butter schaumig geschlagen. wenn die geschmolzene schokolade ein wenig abgekühlt ist kommt diese mit den eiern ebenfalls zu der zucker-butter-masse. (wenn die schokolade zu heiß ist besteht die gefahr, dass die eier gerinnen). jetzt noch das mehl dazu und zum schluss noch das eiweiß unterheben. jetzt kann der boden für ca 40 min in den ofen.


wenn der boden fertig gebacken ist müsst ihr ihn vorsichtig aus der form lösen und abkühlen lassen. ich habe ihn dann in zwei teile geschnitten und in der mitte mit sauerkirschmarmelade gefüllt. um die form der granny zu bekommen habe ich unten die spitze vom herz abgeschnitten und oben als dutt dran gesetzt. dann habe ich die torte mit nutella eingestrichen und mit fondant dekoriert. und tadaaaaa fertig war sie die granny.

ich wünsche euch viel spaß beim nachmachen:)
liebste grüße

claudi





Samstag, 18. Oktober 2014

sommer im herbst & zitronen-cupcakes...


hallo meine lieben!
mensch ist das nicht herrlich, es ist mitte oktober und die sonne strahlt als wäre es sommer. nachdem ich heute morgen fleißig gebacken habe genieße ich den restlichen tag in der sonne! heute abend geht es dann zu meiner freundin. heute ist unser finale vom perfekten freundinnen dinner. ich bin schon gespannt was die gute zubereitet. heute mittag hat sie uns ein kleines video vom einkaufen geschickt. und ich bin richtig neugierig!
aber zurück zum schönen wetter :) wer weiß, wann wir wieder das vergnügen haben die sonne so strahlen zu sehen. das tolle wetter hat mich heute auch beim backen beeinflusst. passend zum sonnenschein habe ich leichte zitronen-cupcakes gebacken. meine mama hat mich gebeten eine kleinigkeit zu backen, die sie zum geburtstag ihrer freundin mitnehmen kann. und da konnte ich natürlich nicht nein sagen. die cupcakes zu backen ging auch ganz fix und einfach :)

für ca. 18 stück brauch ihr: 

150 g butter
120 g zucker
300 g mehl
1 pkt. backpulver
1 pkt. vanillinzucker
4 eier
5 el milch
saft und schale von 2 zitronen

für das topping

250 g mascarpone
150 g magerquark
6 tropfen zitronenaroma
50 g zucker
und etwas zitronenschale
ggf. zuckerperlen und etwas lebensmittelfarbe zum dekorieren  

zuerest müsst ihr die zutaten für die muffins abwiegen. und dann kommen butter, zucker, vanillinzucker und die eier in eine schüssel und werden vermischt. dann kommen nach und nach  das mehl mit dem backpulver, die milch, der zitronensaft und ca. zwei drittel der zitronenschale in den teig. und schon kann der teig in die papierförmchen und bei 180° für ca 15-20 minuten in den backofen.

wenn die muffins fertig und abgekühlt sind könnt ihr euch an das topping machen. das geht dieses mal ruckzuck und ganz einfach. einfach zucker, die restlichen zitronenschalen, zitronenaroma, quark und mascarpone zu einer glatten creme rühren. wenn ihr wollt könnt ihr sie auch mit ein bisschen lebensmittelfarbe gelb färben. und schon könnt ihr eure cupcakes dekorieren.




























ich hoffe sie gefallen euch! ich wünsche euch noch einen schönen tag und viel spaß beim nachbacken!

eure claudia



 

Mittwoch, 8. Oktober 2014

love in pink & krakau...




hallo meine lieben:)
vor längerer zeit habe ich euch ja berichtet, dass meine cousine heiratet. mittlerweile ist die gute auch schon über einen monat unter der haube und ich hatte die große ehre auch für diesen anlass eine torte zu backen. und ich kann euch sagen dieses mal hatte der transport es in sich. leider hat der fondant an einigen stellen wellen geschlagen... aber ich finde sie ist dennoch sehr hübsch geworden. und sie war lecker!
aber vielleicht erst ein mal ein paar worte zur hochzeit. der farbcode war pink weiß. aus diesem grund ist die torte auch mit pinken blättern verziert. pink zog sich durch die gesamte planung der hochzeit, unsere shirts für die entführung nach krakau zum jga waren pink (übrigens krakau ist definitiv einen besuch wert!!!), unsere brautjungfernkleider, der brautstrauß und natürlich auch teile der tischdeko waren in pink gehalten. das brautpaar sah toll aus und die hochzeit war ein rauschendes fest. genau so wie es sein muss. und auch dieses mal ist der brautstrauß an mir vorbei geflogen ;) aber die nächste hochzeit ist schon wieder in planung... naja in diesem beitrag zeige ich euch am ende noch ein paar bilder aus krakau, damit ihr euch selbst ein bild über diese wunderschöne stadt machen könnt!

auch diese hochzeitstorte besteht aus drei verschiedenen aufeinander gestapelten torten. ganz unten befindet sich die klassische  buttercremetorte nach dem rezept meiner oma, in der mitte eine himbeercreme und ganz oben die sahne nuss torte die ihr ebenfalls schon kennt. (die rezepte zu den bekannten torten habe ich euch verlinkt!)

für die himbeertorte braucht ihr:

creme
500 g himbeeren
60 g speisestärke
1 pkt butter
puderzucker zum abschmecken

biskuit
4 eier größe l
180 g zucker
80 g mehl
80 g speisestärke
1 tl backpulver
3 el kaltes wasser

für die fruchtbuttercreme müsst ihr die himbeeren pürieren und sieben, da die kerne eher unangenehm sind. dann werden die früchte in einem topf zum kochen gebracht. in der zeit rührt ihr die stärke mit einem bisschen des fruchtpürees glatt, damit es keine klümpchen gibt. wenn die himbeeren kochen einfach das stärkegemisch unter rühren. dies müsst ihr nun noch vorsichtig ca. eine minute weiter kochen lassen, damit der typische stärkegeschmack verschwindet. wenn man möchte, dass es richtig fest wird kann man auch noch ca. 4 blatt gelatine mit in die noch warme masse einrühren. das lasst ihr nun am besten über nacht abkühlen.
wenn die masse kalt ist geht es weiter. dazu schlagt ihr die zimmerwarme butter schön schaumig auf und gebt dann löffel für löffel die himbeeren mit in die masse. achtet dabei darauf, dass die himbeeren und die butter die selbe temperatur haben, da die creme sonst gerinnt. sobald die creme fertig ist kann man noch mit puderzucker süßen. wenn ich mit frischen früchten arbeite mache ich das immer am ende, da man nie weiß wie süß die früchte sind;) es schmeckt übrigens auch ganz toll, wenn man noch ein paar ganze früchte unterhebt.

und dann braucht ihr noch den biskuit (auch hier noch mal der link zu der ausführlichen variante) dazu bereitet ihr schnell die springform vor indem ihr den boden mit backpapier auslegt und den ofen auf 180° C vorheizt. dann trennt ihr die eier, schlagt das eiweiß mit dem kalten wasser steif und rieselt kurz bevor es komplett steif ist die hälfte des zuckers unter. dann schlagt ihr das eigelb mit dem restlichen zucker schön schaumig auf, siebt die stärke,mehl und backpulver über die masse, hebt es unter und zum schluß kommt noch vorsichtig das eiweiß unter die masse. jetzt muss es in die springform und für ca. 35 min in den ofen.


wenn der biskuit abgekühlt ist kann man ihn in zwei oder drei teile schneiden und die torte stapeln. die himbeercreme schmeckt übrigens auch super zu vanillecreme;)


da sich das brautpaar eine weiße fondanttorte mit pinker blütendeko ausgesucht hat, musste ich die drei torten noch fondanttauglich machen. normalerweise nehme ich dazu ganache, aber dieses mal habe ich ein paket butter mit zwei gläsern weiße creme (eine nutellaartige masse in weiß, schmeckt wie eine süße milchcreme) zu einer glatten masse geschlagen. damit habe ich alle drei torten glatt eingestrichen und dann mit fonant bezogen und geglättet.


einige tage vorher habe ich schon die blütenblätter aus blütenpaste hergestellt. dazu habe ich kleine kügelchen geformt, diese platt gedrückt und die ränder mit dem balltool bearbeitet. (ähnlich wie bei den stiefmütterchen). die torte habe ich vor ort zusammengebaut und mit den blütenblättern dekoriert. ich finde die torte ist richtig hübsch geworden. schlicht und sehr edel. das brautpaar hat sich riesig gefreut und dieses mal war die hand der braut beim anschneiden oben;)




an dieser stelle möchte ich dem brautpaar noch mal alles gute wünschen und mich für das rauschende fest bedanken! auch ein liebes danke an den fotografen für die bilder der torte! schaut doch mal bei ihm vorbei;) http://fotograf-24.com

ich wünsche euch viel spaß beim nachbacken und bilder gucken!
liebe grüße 
claudi (die tatsächlich noch immer sport macht)










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