Montag, 28. April 2014

sahne und nuss





diese torte ist etwas für sahne-liebhaber! sie schmeckt locker, luftig, sahnig und nach nuss.
ich mag sehr gernen nüsse egal ob in schokolade, im müsli, salat, in gebäck oder einfach nur so als knabberei!
gebacken habe ich die torte für den geburtstag meiner cousine. aleks an dieser stelle noch mal alles gute nachträglich! sie hatte sich zu ihrem geburtstag eine nuss sahnetorte ohne alkohol gewünscht (den mag sie nicht in torten, ich dafür umso mehr ;) ) 
dekoriert habe ich die torte dieses mal ganz schlicht, sie hat nur eine randverziehrung aus haselnusskrokant bekommen. zusätzlich gab es eine kleine bastelstunde, in der ich kleine wimpel aus flieder farbigem papier gebastelt habe. diese habe ich noch schnell mit happy birthday beschriftet und mit schleifenband und holzspießen zu einem hübschen cake topper verarbeitet. so konnte die schlichte torte sich auch neben der eierlikörtorte meiner oma ❤ und dem kirsch-schoki-brownie meiner tante ❤ sehen lassen. (der apfel fällt halt nicht weit vom stamm;) )

die zubereitung ist auch ganz einfach! also ran ans werk!

ihr braucht:

für den teig:
150 g weiche butter (oder margarine)
150 g zucker
4 eier
100 g haselnüsse (entweder ihr kauft gemahlene oder ihr nehmt ganze, röstet die in der pfanne an und zerkleinert sie mit einem stabmixer)
100 g mehl
1 tl backpulver
1 priese salz

für die haselnuss-sahne:
1 l sahne
8 blatt gelatine
70 g zucker
100 g haselnüsse (hier gilt das selbe wie für den teig, entweder gemahlene kaufen oder rösten und selbst zerkleinern.)

zum dekorieren braucht ihr etwas krokant und zum tränken des bodens haselnuss-sirup (den kann man bei den kaffeearomen kaufen)

nun geht's los! backofen auf 180 grad vorheizen, die eier trennen und das eiweiß steif schlagen. das mache ich immer als erstes, damit die schüssel und der mixer auf jeden fall fettfrei sind und das steif schlagen gelingt! das steife eiweiß kann jetzt in den kühlschrank. nun die butter und den zucker schön schaumig mixen und langsam das eigelb hinzufügen. danach die gemahlenen nüsse und das mehl mit dem backpulver in die masse sieben und unterrühren. am ende das eiweiß aus dem kühlschrank holen und vorsichtig unterheben. der fertige teig kommt nun in eine gefettete springform und wandert für ca. 30 min in den ofen. wenn der boden fertig gebacken ist, muss er aus der form gelöst werden und kann auf einem kuchengitter abkühlen!

die haselnuss-sahne ist ganz leicht gemacht!
zuerst die gelatine ca. 10 minuten in kaltem wasser einweichen, dann die (kalte) sahne mit dem zucker in einer größen schüssel fast seif schlagen. die gelatine mit  3-4 el wasser oder haselnuss-sirup in einem topf mit leichter hitze auflösen. wichtig ist an dieser stelle, dass man die gelatine vor dem auflösen in der hand ausdrückt (quasi wie einen schwamm) und das sie nicht zu heiß wird (wenn sie zu heiß wird geliert sie nicht mehr). wenn sich die gelatine komplett aufgelöst hat den topf vom herd nehmen und dann kommen 4el der steif geschlagenen sahne in die gelatine. dies wird schön miteinander verührt und bewirkt einen temperaturausgleich, damit es keine klümpchen gibt. dann kann man das gelatine-sahnegemisch in die restliche sahne geben und komplett steif schlagen. jetzt noch vorsichtig die gerösteten haselnüsse unterheben und die creme ist fertig!

nun kann man die torte nach lust und laune zusammenbauen. den abgekühlten boden noch ein bisschen mit dem haselnusssirup (oder rum....) tränken, tortenring oder springform um den boden
legen und die sahne verteilen. entweder ihr verwendet alles oder lasst euch noch ca. 1/3 der sahne übrig um diese später dekorativ auf die torte zu spritzen.
jetzt noch mal ab in den kühlschrank. wenn die sahne fest ist kann der tortenring entfernt werden und die torte zu ende dekoriert werden.



  

tadaaaaaa und fertig ist eure nuss sahne torte :) besonders lecker ist sie, wenn sie eine nacht durchziehen konnte.

viel spaß beim nachbacken und bon appetit!

liebe grüße
claudia 

Samstag, 26. April 2014

lila rosen


hey ihr lieben,

hier zeige ich euch noch ein weiteres werk von meinem osterwochenende. eine freundin hat mich gefragt, ob ich zum 60ten geburtstag ihrer schwiegermutter etwas zaubern kann. nach einer kurzen fragerunde was die schwiegermama mag haben wir entscheiden, dass es eine violette buttercremetorte mit eierlikör geben soll. eine halbe flasche eierlikör ist in dieser torte! besonders gerne mag ich es, wenn der biskuit getränkt wird, dann ist er beim essen so schön saftig!
das geburtstagskind wusste nichts von der torte und als sie geholt wurde war sie zu tränen gerührt. das sind die momente in denen ich besonders stolz auf meine werke bin. oft sind es die kleinen dinge im leben, die es schön machen!
naja ich muss jetzt auch wieder in die küche. morgen kommt eine sehr gute freundin mit ihrem verlobten zum probeessen. sie haben mich und eine andere backbegeisterte freundin gefragt, ob wir uns um die hochzeitstorte und candy-bar kümmern könnten. ich bin so aufgeregt! hochzeitstorten sind ja schließlich was gaaaaanz besonderes!

liebe grüße und ein tolles wochenende

claudi


Montag, 21. April 2014

smigus-dyngus bzw. narzissentorte


  
ich hoffe ihr hattet schöne ostertage im kreise eurer lieben! ich habe beide tage mit der familie verbracht und hab ordentlich gefuttert!
besonders zu ostern mag ich es gemütlich zu frühstücken ! man gibt sich mühe, bereitet ein schönes frühstück vor und nimmt sich zeit zum quatschen und essen. am liebsten mag ich den ostermontag. ihr fragt euch sicher warum?! ostermontag bedeutet bei uns zu hause Śmigus-dyngus oder lany poniedziałek. das kann man mit "nasser montag" übersetzten und es ist ein polnischer osterbrauch. es ist die erlaubnis zu einer wasserschlacht. grade in ländlichen gegenden in polen lauern die jungs den mädchen mit wassereimern auf... es ist ein rießen spaß für jung und alt. sogar mein freund hat spaß an diesem speziellen brauch. so wurde auch ich schon einige male an einem ostermontag von ihm mit kaltem wasser geweckt...

diesen montag gab es nicht nur eine wasserschlacht, sondern auch eine torte. der vater eines freundes hat geburtstag und gewünscht war etwas passendes zu ostern und zum frühling.
also ging es in die küche und hier ist das ergebnis.



gefüllt ist das gute stück mit sahne- und erdbeerbuttercreme!

+++ und weil ich die torte so schön finde nehme ich mit ihr am "10 jahre lecker geburtstagsweltrekod" teil. und mit vieeeeeeeeeeel glück kann ich eine kitchen aid gewinnen! das wäre fabelhaft, denn ich lebe immer mit der angst, dass mein zweiter mixer explodiert +++

liebe grüße

Claudia


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Freitag, 18. April 2014

großer hefezopf



man o man... so schnell vergeht die zeit! verrückt, es ist schon ostern! und welches gebäck passt super zu ostern? genau! ein hefezopf.
irgenwie hatte ich am anfang meiner backzeit immer angst, wenn ich hefe in der zutatenliste gelesen habe. total seltsam und unbegründet! es ist ganz einfach mit hefe zu backen!
ich werde den zopf erst später backen (fotos folgen!) aber hier ist schon mal mein rezept für euch! und achtung dieser post heißt nicht umsonst großer hefezopf;)


ihr braucht:
500 g mehl
1 pkt hefe (ihr könnt den frischen hefewürfel nehmen, oder trockenhefe)
1 priese salz
50 g zucker
1 pkt vanillinzucker
3 eier
250 ml sahne
und ein bisschen milch

achtet darauf, dass ihr die zutaten schon vorher aus dem kühlschrank holt, damit sie zimmertemperatur haben.

schritt 1 mit frischer hefe:
zuerst die frische hefe in etwas flüssigkeit auflösen. während das geschieht das mehl sieben und dann die aufgelöste hefe hinzufügen und gut vermischen.

schritt 1 mit trockenhefe:
mehl sieben und sorgfältig mit der hefe vermischen.

und dann geht es mit beiden mehl-hefe-gemischen gleich weiter;)

ihr trennt eins der drei eier und hebt das eigelb auf (das brauchen wir später noch!).
nun erwärmt ihr die sahne in einem kleinen topf und gebt die warme sahne, zucker, salz, die zwei ganzen eier und das eiweiß zu dem mehl und verknetet es zu einem schönen teig.
jetzt muss der hefeteig eine stunde an einem warmen ort gehen.
dazu legt ihr den teig in eine schüssel, deckt ihn mit einem küchentuch ab und stellt ihn an einen warmen ort bis sich die teigmenge durch die arbeit der hefe ungefähr verdoppelt. am liebsten mag hefe wohl temperaturen zwischen 25-30 grad.

die stunde ist rum! jetzt wird der teig noch einmal geknetet und ihr teilt euch 1/3 des teiges ab. das drittel legt ihr zur seite. aus dem restlichen teig macht ihr drei gleich große rollen und flechtet diese zu einem zopf. (das funktioniert genauso wie bei langen haaren;) )
dieser zopf kommt auf ein mit backpapier ausgelegtes backblech. nehmt jetzt euer nudelholz zur hand. damit drückt ihr der länge nach eine mulde in den fertigen zopf.
nehmnt nun das übrig gebliebenem drittel und flechtget auch hieraus einen zopf. achtet darauf, dass dieser zopf etwas kleiner ist als der große (das ist für eine schönere optik).
nun wird das übrig gebliebende eigelb mit etwas milch verquirlt. damit bestreicht ihr die mulde in dem großen zopf und "klebt" den kleinen zopf auf den großen zopf. das restliche ei-milch-gemisch versteicht ihr auf dem gesamten zopf und stellt ihn noch mal zum aufgehen an einem warmen ort. dieses mal nur für 30 minuten.



jetzt muss der zopf nur noch gebacken werden und zwar bei 180-200 grad für ca. 30 minuten, aber auch hier kommt es immer auf den ofen an! achtet ein bisschen auf den zopf, denn wie ich letztes jahr erfahren musste ist aus "lecker goldbraun" schnell "upsi etwas zu lange im ofen" geworden.
lecker war er trotzdem! nur etwas zu kross.....


viel spaß beim nachmachen und schöne ostertage!

liebe grüße
claudia

Mittwoch, 16. April 2014

tutorial stiefmütterchen





huhu, nun folgt endlich die versprochene anleitung für die stiefmütterchen der frühlingstorte!
eigentlich ist es ganz einfach. leider habe ich im internet auf die schnelle keine passende anleitung gefunden um stiefmütterchen aus blütenpaste zu machen und schon gar nicht ohne passende ausstecher (die ich natürlich nicht besitze). was macht die madame in so einer situation? genau sie setzt sich in den garten vor den blumentopf mit den stiefmütterchen, sucht sich eine sorte aus und schmiedet pläne. da durfe die kamera natürlich nicht fehlen. also wurden erst einmal ein paar fotos geschossen, damit ich schöne vorlagenfotos habe, wenn ich in der küche experimentiere. und wie das so ist, wenn man einen hund hat, rennt dieser erst mal voll ins bild :D


"hallo, ich bin ashanti"

naja so kann ich euch zumindest unsere ashanti vorstellen, denn wie ich unsere kleine kenne rennt sie mir noch öfter vor die linse;)

wenn man sich so ein stiefmütterchen genau anschaut besteht es aus insgesamt 5 blättern. zwei größe, zwei kleine und ein herzförmiges. nun musste ich mir nur überlegen wie ich schnell an ungefähr gleich große blätter komme... nach kurzem überlegen ist mir der rosenausstecher eingefallen und der plan ging auf! pro stiefmütterchen brauchte ich zwei ausgestochene "rosen" (1). die habe ich mir zurecht geschnitten, sodass ich insgesamt pro blüte 8 der rosenblätter gebraucht habe. zwei einzelne blätter und drei doppelte "herzchen" (2). zwei der "herzchen" habe zusammengeklappt, dass ich zwei dicke einzelne blätter habe (3).

(1)
(3)
(2)


diese dicken werden am ende die größen blätter, indem ich sie zuerst mit dem daumen etwas platt gedrückt und dann mit dem balltool bearbeitet habe (4). dann werden alle anderen blätter ebenfalls mit dem balltool bearbeitet und in löffel gelegt, damit sie nicht platt sind, sondern eine form bekommen (5). (bei dem projekt habe ich eine menge löffel benötigt...) wenn die einzelnen blütenblätter etwas getrocknet sind geht es ans zusammenbauen. dazu werden zuerst die beiden großen blätter mit zuckerkleber zusammengeklebt. darauf kommen etwas versetzt die beiden kleinen blätter und zum schluß kommt das herzförmige blatt. (ich hoffe man versteht was ich meine?) damit die fertige blüte plastisch ist habe ich zwischen die einzelnen blätter etwas küchenkrepp gegeben bis sie trocken waren (6). nun ist das "schlimmste" auch schon geschafft!


(4)
(6)
(5)

wenn man damit fertig ist kommt der wodka auf den tisch :D also zum malen und nicht zum trinken;)
dazu habe ich violette pastenfarbe von wilton mit ein bisschen wodka vermischt und die dunkelen violetten stellen gemalt. sobald die farbe trocken ist wird nur noch ein winziges kügelchen aus gelbem fondant oder blütenpaste geformt, in die mitte geklebt und mit dem kleinen balltool eingedrückt. und schon habt ihr ein tolles stiefmütterchen!




erkennt ihr welches das echte ist?
ich wünsche euch viel spaß beim nachmachen und wenn ihr noch fragen habt legt los;)
liebe grüße und genießt die sonne!

claudia

Samstag, 12. April 2014

der frühling ist da!


ist das nicht toll, der frühling ist da und hat mich inspiriert eine "frühlingstorte" zu backen. der anlass ist dieses mal ein runder geburtstag! das geburtstagskind wird 60 und freut sich hoffentlich über die hübsche frühlingstorte. sie weiß nämlich noch nichts von ihrem glück. meine oma hat die überraschung eingefädelt und war beim entstehungsprozess via whats app auch ganz nah dabei und hat entschieden welchen geschmack und welche blümchen auf die torte sollen. ja genau ihr habt richtig gelesen! meine oma besitzt ein smartphone und kann damit super umgehen. wir enkelkinder haben schon so einige lustige bilder und videos bekommen :D  
gefüllt ist die torte  (wie soll es auch anders sein...) mit buttercreme. zwei sorten um genau zu sein, eine mit sahnegeschmack und die andere aus erdbeeren. yummy!
dann habe ich die torte mit weißer ganache eingestrichen und mit fondant überzogen.
anfang der woche hatte ich die steifmütterchen, margeriten, blätter und schmertterlinge schon vorbereitet. jetzt noch schnell das royal icing herstellen und schon kann es ans dekorieren gehen.

die tage zeige ich euch wie ich die stiefmütterchen gemacht habe.







ich wünsche euch noch ein tolles wochenende!

liebe grüße
claudia

Montag, 7. April 2014

marzipan und buttercreme




und hier ist die versprochene torte! es ist eine klassische buttercreme eingeschlagen in marzipan und mit royal icing verziert. die marzipandecke habe ich aus 300g marzipanrohmasse und 50g puderzucker gemacht.
für die dekoration habe ich das royal icing eingefärbt und die blüten der tulpen und "narzissen" mit dem pinsel aufgemalt. die umrandung, stiele und blätter habe ich mit dem spritzbeutel aufgespritzt.
 
ich finde, dass sie super zum frühling passt! 

liebe grüße
claudia




 

Sonntag, 6. April 2014

apfelkuchen mit marzipan!


ich liebe apfelkuchen! dieser ist schon seit längerer zeit mein favorit. da die mutter meines freundes geburtstag hatte, habe ich wieder fleißig gebacken. es gab apfelkuchen und eine torte aus meiner küche (die torte folgt in den nächsten tagen!)

das rezept habe ich vor jahren in einer zeitschrift entdeckt und wurde auch schon das ein oder andere mal weiter gegeben, vor allem an marzipan-liebhaber! heute möchte ich euch das tolle rezept zeigen!

ihr braucht folgendes:

teig:
250 g weiche butter
250 g zucker
250 g mehl
5 eier
1/2 pkt backpulver
1 prise salz
3-4 äpfel (und wer mag, kann diese in etwas rum oder amaretto einlegen;) )

belag:
200 g marzipanrohmasse
75 g puderzucker
1 ei
30 g mandelblättchen
und etwas puderzucker zum dekorieren

zuerst die butter mit dem zucker schaumig schlagen und nach und nach die eier hinzufügen. mehl, backpulver und salz vermischen und dann kurz unter die masse rühren. den fertigen teig in eine gefettete 26cm springform geben und glatt streichen.
dann die in spalten geschnittenen (evtl. eingelegten oder mit zimt gewürzten) äpfel mit 2 cm abstand zur springform in den teig legen und mit der flachen hand in den teig drücken. schon kann der kuchen auf der untersten schiene zum ersten mal für ca. 30 minuten bei 180 grad in den ofen.
während der kuchen vorbackt die marzipanrohmasse mit dem ei und dem puderzucker glatt rühren. die fertige masse in einen spritzbutel mit sterntülle geben. (da mir die ganze masse zu klebrig ist gebe ich sie immer in einen frühstucksbeutel und schneide unten eine ecke ab!)
nach 30 minuten den kuchen aus dem ofen nehmen, mit der marzipanmasse ein gitter auf den kuchen spritzen und die mandelblättchen drüber streuen. dann muss der kuchen noch für weitere 20 minuten in den ofen! da die marzipanmasse sehr schnell braun wird muss der kuchen ggf. die letzen minuten abgedeckt werden.
und schon ist er fertig, ein richtig leckerer apfelkuchen.
wenn er gestürzt und abgekühlt ist einfach noch mit etwas puderzucker dekorieren!


bon appétit !

liebste grüße
eure claudia
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