Dienstag, 29. Juli 2014

blaubeer-schoki-muffins



hallo ihr lieben:)
hier ist mal wieder ein beitrag von mir. in der letzten zeit hatte ich viel um die ohren, aber jetzt habe ich endlich zeit euch wieder ein leckeres rezept zu zeigen. ich habe muffins für euch. um genau zu sein blaubeer-schoki-muffins. ich habe es bei facebook ja schon vor längerer zeit versprochen...
für mich sind blaubeer-muffins ja richtige klassiker. ich mag sie super gerne und ziehe sie reinen schokoladen muffins immer vor. egal ob ich bei einer bekannten amerikanischen kaffeekette oder in der unimensa bin, mein herz schlägt für blaubeermuffins <3 <3 <3
wusstet ihr, dass blaubeeren und heidelbeeren die selbe frucht sind? in den verschiedenen regionen hat die beere viele verschiedene namen z.b.  schwarzbeere, mollbeere, wildbeere... und von einigen sorten gibt es blaue zähne und von anderen nicht. eins haben sie aber alle gemeinsam, sie sind richtig lecker und gesund, da sie voll mit antioxidantien sind. egal ob mit jogi, sahne, im gebäck oder pur! ihr merkt bestimmt schon, dass ich beeren liebe, aber wie könnte ich auch nicht;) am besten schmecken sie, wenn man sie selbst gesammelt hat (da die früchte aber sehr klein sind dauert es bis man genügend zusammen hat...) ich erinnere mich daran wie mein opa sie in polen immer für uns gesammelt hat und meine oma uns kindern ein dessert aus blaubeeren mit sahne und zucker gemacht hat. dazu hat sie die zutaten einfach in einem glas oder einer tasse gestapelt. total simpel, total lecker und leider richtig mies für die bikinifigur:D
naja aber eine kleine sünde muss ab und zu sein. jetzt gehts aber an die muffins.



für ca 12 stück benötigt ihr:

200 g blaubeeren
200 g mehl
120 g zucker
130 ml öl
50 g schokostreusel
1/2 tl natron
2 tl backpulver
2 eier


als erstes wascht ihr die kleinen blauen früchtchen und dann vermischt ihr die eier mit dem zucker bis sie schön schaumig sind. dann kommen das öl, mehl, backpulver und das natron zu den eiern bis ein geschmeidiger teig entsteht. zum schluss müsst ihr nur noch die schokostreusel und die blaubeeren unterheben. und schon kann der teig in die papierförmchen und für 15-20 min bei 180° C in den backofen. und schon sind sie fertig:)
je nachdem welche schokolade ihr nehmt habt ihr entweder geschmolzene schokoflecken  im muffin oder kleine schokostücke. um ganze schokostücke im gebäck zu haben müsst ihr backfeste schokotropfen statt streusel oder gehackter kuvertüre nehmen. die gibt es zum beispiel von dr. ö... oder r.f zu kaufen.
























ich wünsche euch gutes gelingen und guten hunger:)
eure claudia




Samstag, 19. Juli 2014

napoleonki oder vanilleschnitten...




yummy nepoleonki:) ihr wisst nicht was es ist? wusste ich lange zeit leider auch nicht, bis wir in dem einem jahr mit meiner mama und tante wie die wahnsinnigen durch bytom (beuthen) gelaufen sind und in sämtlichen skleps (geschäften) und piekarnias (bäckereien) dannach gesucht haben. mir erschien der aufwand extrem durch die ganze city zu rennen für ein gebäck, dass aus blätterteig und vanillecreme besteht. bis wir es dann endlich gefunden haben und ich es gekostet habe. es ist einfach richtig lecker!
wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, habe ich polnische wurzeln und bin von vielen typisch polnischen gerichten und sitten totaler fan!
wie passend, dass wir mit einigen freundinnen das perfekte-mädels-dinner veranstalten. gestern war ich dann an der reihe. natürlich wird, ganz wie beim orginal im tv auch die leistung der anderen bewertet. der gesamteindruck, die speisen und die tischdeko. mein motto war "polska na talerzu" also polen auf dem teller. es war richtig lustig.
im moment sitze ich draußen bei strahlendem sonnenschein und genieße ein stück von dem gestrigen dessert mit einer tasse kaffee! ja ich trinke auch bei 30 grad und sonnenschein kaffee:) sonst bekomme ich schlechte laune...


naja auf jeden fall war das meine speisekarte. ich wette ihr könnt es sofort lesen:D



meine freundinnen hatten keinen blassen schimmer was es zu essen gab, hatten aber riesen spaß mit den sprachkarten die ich für sie gebastelt habe. polnisch ist nämlich eine sehr lustige sprache.


für euch übersetze ich die karte natürlich auch gerne;)

der erste gang: rote beete suppe mit gefüllten teigtaschen
der zweite gang: krokety (mit fleisch gefüllte pfannkuchen, die paniert und angebraten werden) mit sauerkraut und einer pilzsoße
dessert: napoleonki mit frischen beeren

und jetzt zeige ich euch wie man napoleonki macht. natürlich könnt ihr auch gekauften blätterteig nehmen, doch für das event habe ich ihn selbst gemacht (hatte aber zur sicherheit einen fertigen im froster).

für den blätterteig braucht ihr:
1 pkt (kalte!!!) butter
250 g mehl
125 ml kaltes wasser
1 priese salz
20 g zucker
frischhaltefolie und geduld;)

zuerst trennt ihr ca 25g von der butter ab und mischt es mit dem mehl, wasser, zucker und salz zu einem schönen teig. den verpackt ihr in folie und dann darf er im kühlschrank ruhen. (ca.30min) in der zeit könnt ihr schon mal die butter in dünne scheiben schneiden und wieder kalt stellen. nach der wartezeit rollt ihr den teig relativ rechteckig auf der bemehlten arbeitsplatte aus und legt die butter stück für stück auf den teig. dann deckt ihr den teil mit der butter mit dem restlichen teig ab, schließt duch drücken die ränder und dann geht es wieder in die folie und für 30 min in den kühlschrank.


(1) 30 min später: teig auspacken und vorsichtig in eine richtung ausrollen. jetzt muss der teig gefaltet werden. passt dabei auf, dass ihr ihn immer in die selbe richtung faltet. in dieser runde einmal in der mitte. also die rechte seite komplett auf die linke seite. und dann kommts in folie und in den kühlschrank.
























(2) 30 min später: teig auspacken und vorsichtig in eine richtung ausrollen. jetzt müsst ihr anders falten. und zwar denkt ihr euch in der mitte eine linie und dort müssen sich die teigkanten von rechts und links treffen ( oh weia...ich hoffe man versteht was ich meine...) wenn das geschafft ist klappt ihr das auch noch mal in der mitte zusammen, sodass wieder die rechte seite komplett auf der linken seite ist. und jetzt wieder ab in die folie und den kühlschrank.

jetzt müsst ihr schritt 1 & 2 noch einmal wiederholen und schon ist er fertig euer blätterteig:) den könnt ihr sofort nutzen oder auch einfrieren.

ich habe ihn ausgerollt und dann bei 230° ca. 20 minuten gebacken. er ist richtig schön aufgegangen! wichtig ist, dass ihr blätterteig schön heiß (mind. 200°!!!) backt, dann kann er schön aufgehen und weil er wenig zucker enthält verbrennt er euch auch nicht so schnell.



für die creme braucht ihr:

500 ml milch
5 eigelb
120 g zucker
1pkt vanillinzucker
1 vanilleschote
85 g mehl
1 pkt butter

zuerst scharbt ihr die vanilleschote aus und bringt die samen und die schote mit der milch fast zum kochen. in der zeit schlagt ihr mit dem schneebesen die eigelbe mit dem zucker schaumig. wenn ihr genug geschlagen habt wird die masse hellgelb. wenn die milch kurz vorm kochen ist fischt ihr die schote aus der milch und rührt dann das mehl in die eigelbmasse. dann müsst ihr vorsichtig unter rühren schluck für schluck die milch in die eigelbmasse rühren. das muss langsam passieren, damit die eier nicht stocken! wenn die ganze milch in der eimasse ist wandert sie komplett in den topf. dort wird sie unter rühren auf mittlerer hitze gekocht bis sie schön dick und fest wird. dann kommt der topf vom herd und die masse wird mit frischhaltefolie abgedeckt.






nun muss es abkühlen. in der zeit könnt ihr schon mal die butter aus dem kühlschrank holen. wenn beides ca. zimmertemperatur hat beginnt ihr die butter mit dem mixer schaumig zu schlagen. und dann muss löffel für löffel die vanillemasse in die butter gerührt werden.
und schon seid ihr fertig.
der blätterteig muss nun in zwei hälften geschnitten werden. auf einem teil verteilt ihr die creme und der andere teil kommt als deckel oben drauf. nun noch in den kühlschrank (am besten über nacht) und schon könnt ihr es euch schmecken lassen. besonders gerne mag ich ihn mit puderzucker bestreuut an frischen beeren!
in diesem sinne genießt das geile wetter und smacznego!

eure claudi


Sonntag, 13. Juli 2014

basics: puddingbuttercreme



hey ihr lieben, 
hier habe ich für euch eine neue kategorie;) ich nenne sie liebevoll basics. hier möchte ich euch ganz ausführlich schritt für schritt erklären wie etwas gemacht wird;)
beginnen möchte ich diese kategorie mit der guten puddingbuttercreme (upsi... eigentlich war ja der biskuit der erste post in dieser kategorie:D ), da das auch die erste torte war, die ich backen konnte. ich koche den pudding immer am vortag, damit mir die creme auf jeden fall gelingt.


für eine "klassische"buttercremetorte mit einfacher dekoration, also einige gespritzte rosetten etc. benötigt ihr:

3 pkt. vanille oder sahnepudding (eigentlich könnt ihr jede art von pudding nehmen die ihr gerne habt, wobei ich die erfahrung gemacht habe, dass schokopudding nicht so fest wird und mehr gelatine oder butter benötigt)
1 l milch
1 pkt butter
150 g zucker (wobei ich mittlerweile immer weniger zucker nehme...)
6 blatt gelatine
2-3 el kakao

!achtung diese buttercreme ist nicht fondanttauglich! wenn ihr mit fondant arbeiten wollt bitte die fertig gefüllte torte mit ganache oder amerikanischer buttercreme einstreichen !
außerdem wurde ich schon häufig gefragt warum ich meine buttercreme mit gelatine binde- ganz einfach durch die gelatine bekommt die creme genügend stand auch wenn ich nicht so viel butter nehme. mit "nur" 250g butter ist diese buttercreme ein leichtgewicht ;)


also los gehts;) ihr bringt den großteil der milch (750ml) zum kochen, mit der restlichen milch verrührt ihr den zucker und das gesamte puddingpulver zu einer glatten masse. (eigentlich genauso wie es auf jeder puddingverpackung steht;) ) jetzt werden noch sechs blatt gelantine in wasser aufgeweicht und sobald die milch kocht kippt ihr vorsichtig die puddingmasse in die kochende milch. kocht den pudding ca. 1 minute unter rühren, damit er nicht anbrennt. dann nehmt ihr den topf von der heißen platte und rührt nacheinander die eingeweichten gelatineblätter in die masse. dazu drückt ihr vorher jedes blatt leicht aus (wie einen schwamm oder lappen) und mischt sie vorsichtig unter die masse. nun könnt ihr entweder einen deckel auf den topf tun, oder den pudding direkt mit frischhaltefolie abdecken. nun muss der pudding abkühlen.


am nächsten tag hole ich ca. 1 stunde bevor ich weiter machen will das paket butter aus dem kühlschrank, damit es es weich wird und die gleiche temperatur wie der pudding hat. das ist ganz wichtig, denn sonst gerinnt euch die buttercreme!
als erstes müsst ihr nun die butter mit dem mixer schaumig schlagen. und dann fügt ihr während ihr mixt langsam und nach und nach immer einen löffel von dem pudding zu der butter (ganz wichtig, dass der pudding zu der butter und nicht andersherum kommt!!!)
das macht ihr solange bis der komplette pudding verbraucht ist. dann trennt ihr ca. 1/3 der creme ab und mischt dort das kakaopulver unter.
und schon ist eure buttercreme fertig! ganz einfach!

jetzt könnt ihr sie natürlich nochmal abschmecken und mit zucker, etwas alkohol (rum, eierlikör, oder was auch immer..) frischen früchten oder schokostreußeln.

für eine klassische buttercreme teile ich dann noch einen biskuit in 3 teile und stapel die torte.
biskuit- helle buttercreme- marmelade- biskuit- dunkele buttercreme- biskuit

bei bedarf kann man die einzelnen böden auch mit einem gemisch aus etwas alkoholischem und wasser, fruchtsaft oder sirup tränken. dazu einfach die böden nach dem stapeln vorsichtig mit einem backpinsel bestreichen. (der biskuit darf nur leicht angefeuchtet werden und darf nicht "nass" sein)

dann wird die torte noch komplett mit der hellen creme eingestrichen und mit der restlichen hellen und dunkelen creme verziehrt. besonders schön sieht es aus, wenn man die ränder mit streußeln oder ähnlichem verzieht.

ganz wichtig bei der buttercreme ist:
- pudding und butter müssen die gleiche temperatur (zimmerwarm) haben 
- der pudding muss zu der butter kommen!

sollte die creme zu weich sein:
- evt. eine stunde in den kühlschrank
- ein halbes paket butter aufschlagen und die creme löffel für löffel dazugeben (dann wird es natürlich auch etwas mächtiger)
- gelatine unter die creme mischen

ach ja und diese buttercreme verträgt sich leider aufgrund der vielen flüssigkeit nicht mit fondant...
ich wünsche euch gutes gelingen und bon appétit!

liebste grüße

claudi





Sonntag, 6. Juli 2014

basics: biskuit




ach ja meine lieben, was soll ich euch sagen? ich mag biskuit wirklich gerne, trotzdem finde ich, dass er richtig fies zu backen ist. es gibt so viele sachen die schief gehen können und dann ist all die arbeit umsonst. ich habe lange gesucht bis ich den richtigen biskuit gefunden habe und glaube nun das richtige rezept gefunden zu haben.

für eine 26 cm springform benötigt ihr:

springform 26 cm ;)
backpapier
1 Sieb
2 Schüsseln
handmixer oder küchenmaschine



4 eier größe l (wenn ich nur welche in m da habe nehme ich einfach 5 eier)
180 g zucker
80 g mehl
80 g speisestärke
1 tl backpulver
3 el kaltes wasser

wenn ihr schokoladenbiskuit oder vanillebiskuit wollt müsst ihr einfach
25 g kakaopulver oder vanillepuddingpulver (bzw. das mark einer vanilleschote) dazugeben

als erstes bereitet ihr die springform vor, das geht ganz schnell und einfach, da ihr nur das backpapier auf den boden auslegen müsst. ich spanne es immer mit ein und schneide die überstehenden reste ab;) evtl kann man den backofen auch schon auf ca. 180°  C vorheizen und das rost so einschieben, dass der biskuit am ende genau mittig im ofen steht.
so nun geht es ans eier trennen. ich fange immer mit dem eiweiß an. wenn noch irgendwelche fettreste an der schüssel oder am schneebesen sind wird es nämlich nicht mehr steif. zuerst also das eiweiß mit dem kalten wasser steif schlagen. kurz bevor es komplett steif ist riesel ich ca. die hälfte des zuckers mit in das steife eiweiß und mixe es so lange weiter bis der zucker sich komplett aufgelöst hat. dann stelle ich es in den kühlschrank und knüpfe mir das eigelb vor.
das wird mit dem restlichen zucker schön schaumig geschlagen (ruhig 10 minuten). ihr werdet sehen wie das zuckereigelb weiter wächst und mehr volumen bekommt. 
jetzt vermischt ihr das mehl mit der stärke und dem backpulver (ggf. auch kakao) und siebt es in kleinen portionen über das zuckereigelb und hebt es vorsichtig unter. jetzt dürft ihr nicht zu grob werden, denn wir haben vorher ja luft in die masse geschlagen damit es schön fluffig wird. wenn man beim unterheben zu grob ist entweicht die luft und der biskuit wird nicht hoch und fluffig.
wenn das komplette mehlgemisch klümpchenfrei untergehoben ist kommt das steife eiweiß zum einsatz. das wird auch noch vorsichtig untergehoben und dann kommt die masse auch schon in die vorbereitete springform. den teig oben glatt streichen und jetzt muss es schnell in den ofen! dort backt er ca. 35 minuten. auch hier gilt: die stäbchenprobe zeigt euch wann der teig fertig ist.

wenn der biskuit fertig gebacken ist hole ich ihn immer aus dem ofen und lasse ihn von ca. 30 cm höhe auf die (mit einem küchentuch ausgelegte) arbeitsplatte plumpsen, damit er (falls er absackt) gleichmäßig absackt.
nach 5 minuten löse ich den biskuit vorsichtig mit dem messer vom rand der springform und lasse ihn mit dem boden nach oben auf einem kuchengitter abkühlen. natürlich ohne das backpapier und den boden der springform. während der biskuit abkühlt lege ich noch ein sauberes küchentuch drüber, damit er nicht austrocknet.



ja und das war es auch schon. ganz easy eigentlich!

ganz wichtig ist,
- beim eiweiß steif schlagen muss alles richtig sauber sein sonst wird es nicht steif
- der biskuit braucht viel luft, damit er schön fluffig wird, also ruhig länger mixen
- immer schon vorsichtig beim unterheben sein, weil der teig sehr empfindlich ist und die luft sonst entweichen kann
- keine silikonform zum backen nehmen und auf keinen fall die springform einfetten, denn sonst kann der teig nicht nach oben "wandern"
-  macht während der ersten 20 minuten backzeit den ofen auf keinen fall auf!
- wird der biskuit zu dunkel, ist im inneren aber noch nicht gar, legt etwas alufolie auf den teig




für eine 18 cm springform:

2 eier 
1 el kaltes wasser
85 g zucker
40 g mehl
40 g stärke
1/2 tl backpulver
(ca. 12 g kakao)

für knapp 32 cm:
10 eier
6 el kaltes wasser
360 g zucker
160 g mehl
160 g stärke
2 tl backpulver
(50 g kakao)




ich hoffe ich habe nichts vergessen. falls doch gebt mir bescheid! auch wenn ihr noch weitere fragen habt;)

ganz liebe grüße

claudia


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