Donnerstag, 6. November 2014

kalte schnauze...



..., kalter hund, tote oma, kalte pracht, kekstorte, oder kellerkuchen ist ein klassiker auf dem kaffeetisch, egal unter welchen namen man ihn kennt. schon seit den 50ern ist er bekannt, beliebt und von vielen kaffeetafeln nicht mehr weg zu denken.
ich selbst habe erst sehr spät bekanntschaft mit diesem kalten kuchen gemacht. vor ein paar jahren hatte mein freund mir davon erzählt und im ersten moment habe ich gedacht, dass er mich auf den arm nehmen will. was soll kalte schnauze sein? und dann soll man das auch noch essen können? ich habe bei dem namen ja zuerst an eine kalte hundenase gedacht :D  dem war aber nicht so. auf einer feier seiner familie habe ich ihn dann das erste mal gegessen und für gut befunden. seit dem habe ich ihn auch schon einige male gemacht. das letzte mal gestern und das will ich euch natürlich nicht vorenthalten.
das schöne an diesem kuchen ist, dass man nichts backen muss und ihn nach lust und laune variieren kann. mein freund mag am liebsten die klassische und süße variante. deswegen hier das rezept;)

für eine kleine kastenform braucht ihr:

1pkt butterkekse
250 g palmin
40 g backkakao
160 g kakao
2 eier
und evtl. ein bisschen rum, espresso, milch, amaretto, eierlikör oder worauf man lust hat

und dann kann es auch schon los gehen:) zuerst muss die kastenform vorbereitet werden, dazu legt ihr sie mit frischhaltefolie aus. sonst bekommt ihr die kalte schnauze nicht aus der form. und dann wird das palmin in einem topf geschmolzen. in der zwischenzeit vermischt ihr den kakao mit den zwei eiern in einer schüssel. wenn ihr mögt kommt nun ein schluck rum oder so mit in die kakao-ei-masse. dann wird das flüssige palmin mit der kakao-ei-masse verrührt. das macht ihr so lange bis eine glatte feste masse entsteht. das geht auch ganz schnell und einfach mit einem schneebesen. jetzt gehts ans zusammensetzen. zuerst kommt ein bisschen von der kakaomasse in die form und dann butterkekse, dann wieder kakao und kekse. das macht ihr so lange, bis ihr alles aufgebraucht habt. achtet dabei nur darauf, dass ihr mit dem kakao anfangt und mit den keksen endet;) und nun müsst ihr den kuchen für ein paar stunden kaltstellen. am besten schmeckt er, wenn er noch einen tag durchgezogen ist.
wer es lieber ein wenig herber mag nimmt einfach mehr backkakao und lässt dafür ein bisschen von dem süßen kakao weg. zu den herberen varianten passt eine leichte kaffenote besonders gut!
aber versucht es am besten selbst! bei kindern ist die kalte schnauze übrigens auch sehr beliebt. und da sie so einfach herzustellen ist, kann man das auch ganz toll mit den kleinen machen:)
und jetzt viel spaß und guten hunger!

liebste grüße
claudia





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