Samstag, 25. April 2015

klassiker: waffeln...



hey meine lieben,
hier habe ich einen klassiker der kaffeetafel für euch - waffeln! ich liebe waffeln! egal ob pur, mit sahne und heißen kirschen, mit eis oder auch am stiel. manchmal habe ich aber das gefühl, dass sie in vergessenheit geraten sind. immer seltener werden waffeln serviert. vor ein oder zwei jahren habe ich mit meinen freundinnen zu unserem alljährlichen weihnachtstreffen ein "retro-waffel-essen" mit heißen kirschen und himbeeren gemacht und wir fanden es toll!
da meine eltern momentan renovieren und auch mein freund dort fleißig mitarbeitet habe ich mir gedacht, dass ich zur kaffepause waffeln mitbringe. das ist ja das schöne an waffeln, sie schmecken frisch, aber auch als mitbringsel. zu den waffeln gab es puderzucker und frische heidelbeeren.

für ca 12 waffeln braucht ihr:

ein waffeleisen! wenn ihr kein eigenes habt mopst euch das von mutti oder so- wobei die in der anschaffung auch nicht teuer sind;)

125 g butter
6 eier
125 g zucker 
25 g vanillezucker
250 ml milch oder sahne
200 g mehl
und ein bisschen was zum aromatisieren :) ich habe noch 3 el rum mit rein gemacht es gehen natürlich auch andere schnäpse oder die schale und saft von einer bio zitrone oder orange.

evtl. etwas butter oder geschmacksneutrales öl für das waffeleisen

zuerst trennt ihr die eier und schlagt das eiweiß mit 50 g zucker schön steif. dann schlagt ihr mit eurem mixer die butter und die eigelbe zu einer cremigen masse und lasst langsam den restlichen zucker und den vanillezucker rein rieseln. nun kommt vorsichtig die milch oder sahne in das eigelb butter gemisch, passt aber auf, damit ihr euch nicht eure komplette küche einsaut! ist auch das geschafft kommt noch das mehl dazu. jetzt könnt ihr schon mal euer waffeleisen einfetten und anmachen. der letzte schritt vor dem backen ist das unterheben des eischnees. macht das am besten in zwei teilen, zuerst die eine hälfte vorsichtig mit dem schneebesen unterheben und dann die zweite hälfte. und schon kann das backen beginnen. dazu ca 3 el teig in das waffeleisen geben und paar minuten backen bis sie schön goldbraun sind. menge des teigs und dauer des backens sind natürlich abhängig vom waffeleisen. ich musste mein waffeleisen nur einmal fetten. je nachdem kann es sein, dass ihr jede dritte waffel oder so das eisen noch einmal fetten müsst bevor ihr die nächsten waffeln backen könnt. 
vor dem servieren könnt ihr die noch heißen waffeln mit puderzucker bestäuben:)

guten hunger und viel spaß beim nachmachen!

liebste grüße
claudi







Samstag, 18. April 2015

violetta nummer zwei...



hallo  meine lieben!
ist das nicht ein zauberhaftes wetter draußen? ich sitze aktuell bei sonnenschein und einer tasse kaffee auf der terrasse und genieße das schöne wetter. es ist einfach richtig toll und ich habe so richtig lust im garten zu wuseln. aus diesem grund wird der heutige post auch nur ganz kurz.
im januar habe ich euch bereits von der tochter meiner freundin erzählt, die ein rieeeeesiger violetta fan ist. im märz hatte nun ihre kleine schwester geburtstag und ihr dürft raten was für eine torte sie sich gewünscht hat. genau! ebenfalls eine violetta torte!  aber sie muss auf jeden fall anders aussehen als die von ihrer schwester, aber genauso schmecken! (hier noch einmal der link zu der anderen violetta torte;) )
da die kleine noch etwas "mädchenhafter" ist als ihre große schwester, habe ich diese torte zum anlass genommen mich endlich mit der rüschentechnik zu befassen. für den ersten versuch finde ich ist es ganz gut gelungen. beim nächsten mal lasse ich die rüschen nach unten fallen, ähnlich wie bei einem kleid. für diese torte habe ich das violettaschildchen einfach ausgedruckt und an einen holzspieß geklebt. das mikrofon habe ich aus fondant hergestellt und mit dem kabel die zahl sieben gelegt. für die rüschen habe ich den fondant in unterschiedlich lange wellige streifen geschnitten und oben mit mit balltool ausgedünnt, damit sie sich wellen. diese habe ich dann mit zuckerkleber an der torte befestigt. gefüllt war die torte mit erdbeer- und schokobuttercreme. die rezepte dazu findet ihr unter der kategorie basics (hier der link!).
ich hoffe die torte gefällt euch! ich wünsche euch auf jeden fall noch ein schönes und sonniges wochenende!

ganz liebe grüße

claudi






Dienstag, 14. April 2015

russischer zupfkuchen...



hallo meine lieben!
wow ich bin überwältigt wie viele von euch in der letzen woche meine facebook-seite gelikt haben. ich freue mich riesig, dass euch mein kleiner blog gefällt. also an dieser stelle noch mal ein ganz ganz liebes danke an euch alle!
heute habe ich wieder ein klassisches rezept für euch. gebacken habe ich den russischen zupfkuchen für den kaffeklatsch bei meinen schwiegereltern. wie man an den fotos unschwer erkennen kann noch zu ostern. leider habe ich erst jetzt die zeit gefunden euch zu schreiben...

für eine 26er springform braucht ihr!

für den teig:
250 g mehl
100 zucker
1 ei
125 g kalte! butter
2 el backkakao

wer aufmerksam war hat natürlich erkannt, dass die zutaten für den teig die für einen mürbteig sind. also müsst ihr die butter einfach in kleine stücke schneiden und alles zu einem glatten teig verarbeiten. dann legt ihr ca. ein viertel des teiges zur seite. mit dem rest füllt ihr eine gefettete und mit paniermehl vorbereitete springform aus. für einen russischen zupfkuchen belegt ihr den boden und auch den rand mit dem mürbteig. und dann geht es auch schon an die füllung!


für die füllung:
150 g zucker
2 eier
3 el öl
2 pkt vanillezucker
1 pkt vanillepudding
750 g magerquark
1/2 l milch

und wer mag kann noch so wie ich etwas vanilleextrakt dazu geben, damit es noch etwas mehr nach vanille schmeckt :)

auch die füllung ist ganz fix gemacht. einfach alle zutaten mit einem mixer zu einer glatten flüssigkeit verrühren und nach belieben mit vanille abschmecken. passt aber auf mit dem mixer, damit euch die füllung beim mixen nicht um die ohren fliegt;) dann kommt die füllung zu dem mürbteig in die springform. mit dem restlichen mürbteig werden nun die zupfen auf die füllung gelegt. und schon kann der kuchen für ca. eine stunde bei 190° in den backofen. mit der stäbchenprobe erkennt ihr, ob der kuchen fertig ist:) am besten lasst ihr den kuchen noch eine weile im ofen abkühlen, damit er nicht reißt und zusammensackt. ich hoffe euch schmeckt der kuchen genauso gut wie mir:) am liebsten mag ich ihn schön kalt aus dem kühlschrank mit einer tasse warmen kaffee!

alles liebe und guten appetit wünscht euch eure

claudi






Sonntag, 5. April 2015

zitroniger oster rührkuchen...



...hallo meine lieben,
passend zu den feiertagen melde ich mich mit einem neuen rezept für euch. beim backen habe ich mich gefragt, warum ich euch das rezept erst jetzt zeige. eigentlich ist es der klassiker überhaupt- rührkuchen. da werden kindheitserinnerungen wach, wenn man die masse nascht :D (ja auch der rührkuchen ist ähnlich wie der biskuit kein teig sondern eine masse, allerdings wegen des fettgehalts eine schwere masse)
das tolle am rührkuchen ist, dass eigentlich jeder ihn mag und er ruck zuck gemacht ist. zusätzlich kann man ihn ganz toll abwandeln. egal ob pur oder mit aroma, lecker ist er immer.
wichtig ist bei diesem kuchen, dass die temperatur der zutaten gleich und zimmerwarm ist- und wisst ihr was das beste ist? eigentlich muss man sich kein rezept merken, da alle zutaten in der gleichen grammzahl in den kuchen müssen.

für mein osterlamm und häschen habe ich  jeweils 250g genommen. für eine ca 30 cm große kastenform benötigt ihr 300g von allen zutaten.

ihr braucht also für hase und lamm:
250g butter
250g zucker
250g mehl
4 eier
1 tl backpulver

evtl. etwas zum aromatisieren ich habe hier die schale und den saft einer zitrone genommen, es geht aber auch rum, vanille, kakao oder oder oder..

zuerst müsst ihr die butter schaumig aufschlagen, dann kommt der zucker dazu. darauf hin folgen die eier (manche trennen die eier, schlagen dann das eiweiß auf und heben es zum schluss unter..). butter, zucker und ei müssen eine glatte masse ergeben- jetzt könnt ihr auch euer aroma dazu geben. zum schluss wird dann das gesiebte mehl mit dem backpulver in die masse gegeben. sollte der teig etwas zu fest sein kann es sein, dass die eier zu klein waren oder das mehl zu doll klebt. dann könnt ihr einfach 3-4 el milch in die masse geben. 
die fertige masse gebt ihr in eine gefettete und mit mehl oder paniermehl bestäubte form. nun kann der kuchen bei 180°-200° in den heißen ofen. in einer kastenform braucht der kuchen knapp eine stunde, die hasen und lämmer hingegen nur 30-35 minuten. aber ob der kuchen wirklich fertig ist testet ihr am besten mit der stäbchenprobe. bleibt kein teig am zahnstocher kleben ist der kuchen fertig. den fertigen kuchen lasst ihr in der form auskühlen bevor ihr ihn stürzt. ich dekoriere rührkuchen meistens nur mit puderzucker, wer mag kann ihn aber auch glasieren, da ist eurer phantasie keine grenze gesetzt. 

ich wünsche euch viel spaß beim backen und natürlich schöne ostertage mit euren lieben!

eure claudia




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