Donnerstag, 14. Mai 2015

paris, je t’aime....



.... oh mon dieu, die madame hat sich verliebt! und zwar in eine stadt - paris!  ich war am wochenende das erste mal in paris und muss sagen die stadt ist wirklich toll! auch wenn ich kein französisch kann war der aufenthalt wirklich toll und die menschen richtig nett. grund meines besuchs war der junggesellinenabschied meiner freundin kristina (ja ihr könnt euch auf eine weitere hochzeitstorte freuen). an dieser stelle noch einmal ein liebes danke an die mädels für das lustige wochenende. ein ganz besonderes danke geht natürlich an die trauzeugin, die alles so liebevoll organisiert hat!
für den jga habe ich ein bisschen proviant gebacken macarons, petit fours und mit royal icing dekorierte kekse (der passende post folgt in den nächsten tagen!). blöderweise fand nicht nur ich die kekse zum anbeißen, mein hund auch... die kleine diebin hat sich tatsächlich alle kekse geklaut!

in paris selbst haben wir eine stadtrundfahrt mit bunten enten (citroen 2cv) gemacht. es hat richtig spaß gemacht und mit den winzigen autos konnten wir auch die kleinsten gassen besichtigen. leider hatten wir viel zu wenig zeit um uns alles anzusehen, aber das war definitiv nicht mein letzter besuch in paris! als kleines andenken habe ich mir eine zauberhafte backzeitschrift mitgebracht. mal sehen wie das backen mit hilfe von wörterbüchern funktioniert ;) mittlerweile habe ich ja schon gelernt, dass framboises himbeeren sind;)



aber nun zu den rezepten für die petit fours und mararons.

für die petit fours habe ich einen biskuit auf dem blech gebacken und ihn abkühlen lassen. diesen habe ich dann halbiert und mit waldbeermarmelade bestrichen. damit das leichter geht habe ich die marmelade schnell in einem kleinen topf erhitzt. darüber kam die andere hälfte des biskuits, die dann mit bacardi razz getränkt wurde. darüber wieder eine schicht waldbeermarmelade und oben drauf eine ganz dünne schicht marzipan. dies habe ich dann für 20 min in den gefrierschrank gegeben, damit ich es später besser schneiden konnte. die einzelnen stücke habe ich dann mit einer zartbitter kuchenglasur überzogen und mit bunten fondant blumen und herzen dekoriert.



jetzt zu den macarons

macarons sind wirklich kleine sehr süße sünden. das rezept habe ich bei aurélie gefunden. für die ganz ausführliche beschreibung schaut ihr am besten direkt bei ihr vorbei. sie hat auch aufgelistet was alles schief gehen kann und worauf man achten muss. hier habt ihr direkt den link zu franzoesischkochen.de .

ihr braucht 
45 g gemahlene mandeln
75 g puderzucker
1 eiweiß 36 g (also ein großes ei!)
10 g zucker
lebensmittelfarbe als pulver oder paste

zum füllen habe ich eine weiße ganache mit zitronenschale gemacht. dazu habe ich 50 g weiße schokolade in 12 g heißer sahne geschmolzen und 1 tl zitronenschale hinzu gegeben.

zuerst habe ich für die macarons das eiweiß mit den 10 g zucker streif geschlagen. dann müssen die mandeln mit dem puderzucker noch einmal zerkleinert werden. je feiner das mandel-zucker gemisch ist umso gatter werden die macarons. dazu habe ich die mandeln mit dem puderzucker in dem mixbehälter von meinem pürrierstab noch weiter zerkleinert. das mandelgemisch habe ich dann in zwei teilen in den eischnee gesiebt und vorsichtig untergehoben. nun muss noch etwas lebensmittelfarbe dazu. wichtig ist hier, dass ihr pulver oder pastenfarbe nehmt, da flüssige farbe die konsistenz der macaronmasse schädigt. die fertige masse habe ich dann in einen spritzbeutel mit einer großen lochtülle ggeben und dann auf ein mit backpapier ausgelegtes backblech gespritzt. ich habe es freihand gemacht. man kann auch silikonmatten nehmen, damit die macarons schön gleichmäßig werden. alternativ könnte man auch kreise auf die rückseite des backpapiers malen.
die fertig gespritzten kreise müssen nun ein bisschen ruhen, damit sich oben eine feiner kruste bildet. ich habe sie ca. 25 minuten ruhen lassen. dann müssen die macarons für 12-15 min bei 140 grad ober- und unterhitze in den ofen. beim backen entstehen die typischen füßchen. je nach ofen braucht man auch hier mal länger und mal kürzer. wichtig ist, dass die macarons nicht braun werden dürfen. wenn sie fertig gebacken sind versucht vorsichtig das backpapier mit den macarons auf eine kalte oberfläche zu legen, damit sie schneller abkühlen können. nach ca. 5 min könnt ihr sie leicht vom backpapier lösen.




wenn sie komplett abgekühlt sind könnt ihr die macarons mit der ganache füllen und zusammen bauen. mit einer schokoladen ganache sind die kleinen leckereien in einer verschlossenen dose wohl eine woche haltbar. meine waren in zwei tagen aufgegessen;)

ich wünsche euch viel spaß beim nachbacken und bon appétit!

meilleures salutations (ich hoffe es ist richtig!)
eure claudia






 






Kommentare:

  1. Oh ich liebe Paris. Als kleiner Tipp, den Eiffelturm darf man nicht veröffentlichen. Google das mal, wusste ich auch vorher nicht!

    Sieht sehr lecker aus!

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  2. Danke:)
    Oh! Ich dachte das gilt nur für Aufnahmen bei Nacht? Da setze ich mich gleich mal ran :)

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